Nirmel (von Andreas Mette)
Welch fürchterliches Schicksal hat den jungen Zauberlehring Nirmel an diesem Tag heimgesucht, wollte er doch nur einen Spaziergang mit seiner Herzallerliebsten machen. Doch plötzlich öffnete sich einer dieser Dimensionsrisse, als sie in Träumen versunken am Elfensee saßen, und abscheuliche Monster traten heraus! Nirmel wehrte sich, oh ja er kämpfte bis er seiner Kräfte beraubt zu Boden sank, doch er konnte es nicht verhindern - sie nahmen sie mit sich, dieses zarte Wesen, die für Nirmel mindestens so viel bedeutete wie die Magie. Einen ganzen Tag muss er da gelegen haben....
"Wo.. wo bin ich... was ist..," die Einsicht läuft ihm wie ein Schauer über den Rücken und er erstarrt für einen Moment, als er ihr zerrissenes Kleid am Boden liegen sieht. Verzweiflung und Wut steigt in ihm auf. Mit hängendem Kopf, die Stofffetzen in der geballten Faust, folgt er dem Pfad, den ein Feuerelementar durch den Wald gebrannt hatte, bis zu einer Lichtung. Und dort war sie, die Ruine der alten Burg, vor der ihn sein Meister so oft und so eindringlich gewarnt hatte. "Böse Möchte sollen hier am Werk sein..," Nirmels Stimme zittert, er umklammert seinen Zauberstab fester als er einen Schatten gewahrt, der sich aus den Mauern läst - Was dort auf ihn zukommt ist nicht menschlich, das ist sicher. "Ich hole dich da raus, koste es was es wolle!!" Zu allem entschlossen begibt er sich in sein Schicksal...